JNXRFID · Lesegeräte
UHF RFID Lesegeräte für Industrie und Logistik
Lesegeräte und Schreibgeräte für den Arbeitsplatz und für fest installierte Erfassungszonen. Tischgeräte mit integrierter Antenne und einstellbarer Lesezone stehen dort, wo Etiketten am Tisch codiert und geprüft werden. Stationäre Lesegeräte arbeiten mit externen Antennen dort, wo die Zone nicht am Tisch liegt — am Tor, an der Förderstrecke, an der Linie.
Tischgeräte: die Unterschiede im Überblick
Alle fünf Tischmodelle basieren auf derselben HF-Plattform und dem Zebra® RE40 Modul: 865–928 MHz, bis 250 Etiketten pro Sekunde, USB-Schnittstelle. Der Unterschied liegt in der Größe der Lesezone, in der Einstellbarkeit und in den Schnittstellen.
| Modell | Zone und Einsatz | Schnittstelle | Abmessungen |
|---|---|---|---|
| JRE422 | Einstellbare Zone, Tisch-Lesegerät und Schreibgerät | USB | 255 × 203 × 26 mm |
| JRE430C | Einstellbare Zone, Arbeitsplatz und Ausgabetheke | USB (seriell), UART | 320 × 320 × 20 mm |
| JRE443 | Kurze Zone, kontrolliertes Codieren kleiner Chargen | USB Type-C | 320 × 225 × 17 mm |
| JRE550 | Große Zone, Stapelverarbeitung am Arbeitsplatz | USB, UART | 550 × 425 × 24,5 mm |
| JRE232 | Industrieausführung, Anbindung an die SPS über Modbus | Ethernet (PoE), RS232, RS485 | 95 × 95 × 42 mm |
Alle Modelle arbeiten mit Etiketten nach EPC Class 1 Gen 2 / ISO 18000-6C und lesen keine Barcodes. Wenn am Arbeitsplatz beides gebraucht wird, liest ein separater Scanner den Barcode, und die Datensätze werden in der übergeordneten Software zusammengeführt.
Stationäre Lesegeräte: wann eine externe Antenne nötig ist
Ein stationäres Lesegerät wird dort montiert, wo Strom und Netzwerk liegen; die Antenne kommt in die Erfassungszone. Die Modelle JNR-E401N, JNR-E801N und JNR-E1601N arbeiten im Bereich 865–868 / 902–928 MHz mit einstellbarer Sendeleistung von 0–33 dBm und bis zu 900 Etiketten pro Sekunde; die Lesereichweite liegt bei über 15 m bzw. über 20 m mit einer externen 8-dBi-Antenne.
Die Leistungseinstellung ist wichtiger als der Maximalwert: Bei 33 dBm beleuchtet das Lesegerät auch die Nachbarzone, und genau das ist die häufigste Ursache dafür, dass zwei Lesegeräte einander «stören».
Wovon der Preis abhängt
Der Preis eines Tisch-Lesegeräts wird von drei Faktoren bestimmt: Größe der Zone und deren Einstellbarkeit, Umfang der Schnittstellen und Zertifizierung für das Zielland. Bei einer stationären Anlage ist die Rechnung anders — dort ist das Lesegerät meist der kleinere Posten, den größeren Teil machen Antennen, Kabel, Montage sowie Strom- und Netzwerkanschluss aus.
Deshalb veröffentlichen wir keine Preisliste: Die Konfiguration verändert die Zahl. Eine Anfrage zu einem Modell ergibt einen belastbaren Preis.
Warum dasselbe Gerät unterschiedlich heißt
In Anfragen und in der Suche begegnet einem Gerät derselbe Gegenstand unter mehreren Namen. Kurze Einordnung, damit keine Rückfrage nötig wird.
- «RFID Lesegerät» und «RFID Reader» meinen dasselbe. Im deutschsprachigen Einkauf ist Lesegerät die übliche Bezeichnung; der englische Begriff wird meist nur bei Software-Schnittstellen verwendet.
- «Lese- und Schreibgerät» ist die genauere Bezeichnung, wenn das Gerät Etiketten nicht nur liest, sondern auch beschreibt.
- «RFID Etikett» und «RFID Tag» sind beide gebräuchlich. Etikett überwiegt im deutschsprachigen Raum, Tag erscheint häufiger in technischen Datenblättern.
- «RFID Lösung» bezeichnet in Deutschland meist das Gesamtsystem aus Lesegerät, Antennen, Etiketten und Software — nicht ein einzelnes Gerät.
Anfrage und Prüfung
Für die meisten Projekte ist der erste Schritt ein Test mit den tatsächlichen Etiketten auf dem tatsächlichen Gegenstand. Dafür steht ein Testgerät zur Verfügung; Lieferzeit und Konditionen werden mit dem Angebot bestätigt.
